Pohltherapie ► Wien Süd, Mödling, Maria Enzersdorf

Pohltherapie: Chronische Schmerzen & Missempfindungen gezielt behandeln

Die Pohltherapie® (Sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl®) kombiniert fünf ineinandergreifende und sich ergänzende Verfahren, die individuell auf jede Patientin und jeden Patienten sowie das jeweilige Beschwerdebild abgestimmt werden.

In meiner Praxis für Pohltherapie in Wien Süd, Mödling und Maria Enzersdorf (NÖ) arbeite ich nach den neurobiologischen Grundlagen dieser Methode, die manuelle, übende und mentale Verfahren miteinander verbindet.

Ziel ist dabei nicht nur die Befreiung von Dauerkontraktionen (Daueranspannungen) der Muskulatur und des Bindegewebes, sondern auch die Entwicklung eines neuen Körperbewusstseins.

Patientinnen und Patienten lernen wahrzunehmen und zu spüren, wie ihre Bewegungsabläufe und Haltungen – etwa beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Atmen – im Alltag tatsächlich stattfinden.

So wird deutlich, welche Körperpartien sich unwillkürlich anspannen. Durch dieses Verständnis können eigene Spannungsmuster erkannt, gelöst und dauerhaft verändert werden, um das Entstehen neuer Daueranspannungen nachhaltig zu verhindern.

Dauer der Behandlung

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  • Die Erstbehandlung inkl. ausführlicher Anamnese beträgt 90 min
  • Folgebehandlungen dauern 75 min

Behandlungsintervall

In der Anfangsphase: wöchentlich/14-tägig
In der fortgeschrittenen/auslaufenden Phase: 3-wöchig, monatlich

Pandiculations („Hanna Somatics“) – der erste Schritt der Pohltherapie®

Bei dieser sanften Methode nach Thomas Hanna lernen Patientinnen und Patienten, unwillkürlich angespannte Muskeln bewusst zu entspannen.

Pandiculations sind ein zentraler Bestandteil der Pohltherapie® (Sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl®), die ich in meiner Praxis in Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling (NÖ) anwende.

Das Ziel dieser Methode ist es, die sogenannte „sensomotorische Amnesie“ zu überwinden – also das Vergessen bestimmter Bewegungsabläufe oder Muskelsteuerungen.

Viele Menschen verlieren im Laufe ihres Lebens durch Stress, Schonhaltungen, Verletzungen oder Bewegungsmangel die bewusste Kontrolle über bestimmte Muskelgruppen. Diese Muskeln bleiben in einer Daueranspannung, ohne dass es ihnen bewusst ist.

Durch gezieltes sensomotorisches Feedback lernt der Körper, dauerhaft verspannte Muskelpartien wieder wahrzunehmen, gezielt zu entspannen und neue Bewegungsfreiheit zu gewinnen. Pandiculations sind damit der erste Schritt zur Auflösung von Kontraktionen und zur Wiederherstellung natürlicher Beweglichkeit.

Oft sind Muskeln und Faszien (Bindegewebe) so stark verfestigt, dass die alleinige Anwendung von Pandiculations nicht ausreicht. In solchen Fällen ergänze ich die Behandlung durch manuelle Techniken, um die tieferen Gewebeschichten sanft zu lösen.

Lesetipp: Thomas Hanna – „Beweglich sein ein Leben lang“

Behandlung des Bindegewebes/Faszienarbeit

Das Bindegewebe (Fasziengewebe) durchzieht den gesamten Körper und reagiert sensibel auf Einflüsse wie Operationen, Narben, Traumata, Fehlhaltungen oder chronische Verspannungen. Kommt es zu Verklebungen, verliert das Gewebe seine Elastizität – es wird fest und unbeweglich. Diese sogenannten Faszienverklebungen stehen in engem Zusammenhang mit Schmerzen, Missempfindungen und Bewegungseinschränkungen. In der Pohltherapie wird das Bindegewebe mit speziellen feinen, rollenden Bewegungen zwischen den Fingern gelockert. Die Faszienbehandlung dient dazu, erhöhte Spannungen und Verklebungen im Bindegewebe gezielt zu lösen, da diese häufig mit Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit einhergehen. Der Druck kann anfangs leicht schmerzhaft sein, lässt jedoch nach, sobald sich das Gewebe lockert und wieder weich wird.

Aktive Schmerzpunktbehandlung – gezielt Triggerpunkte lösen

Myofasziale Triggerpunkte (Myogelosen) sind punktuelle Verhärtungen in der Muskulatur. Mit gezielten manuellem Fingerdruck und begleitender Bewegung des betroffenen Muskels werden diese Punkte sanft behandelt. Die Behandlung kann kurzfristig intensiv sein, doch schon bald löst sich die Spannung, der Muskel entspannt sich und der Schmerz lässt spürbar nach.

Diese Methode ist ein zentraler Bestandteil meiner Schmerzbehandlung mit Pohltherapie und trägt wesentlich zur Entlastung und Entspannung von Faszien und Muskeln bei.

Sensomotorische Übungen & Selbstbehandlung – aktiv mitarbeiten

Ein wesentlicher Bestandteil der Pohltherapie® ist die Einbindung der Patientinnen und Patienten in den Heilungsprozess. Bei den sensomotorischen Übungen handelt es sich um langsame, achtsam und bewusst ausgeführte Bewegungen, die Anspannung und Entspannung kombinieren. Sie werden individuell angepasst und in der Praxis geübt, um den Körper auch zwischen den Sitzungen aktiv zu unterstützen.

Ziel ist es, dass Sie die wiedergewonnene Beweglichkeit erhalten, sich selbst helfen können und Ihren Körper besser verstehen. Diese Übungen dienen zugleich als Erinnerungshilfe für das Gehirn, um neue, gesunde Bewegungsmuster dauerhaft zu verankern.

Körperbewusstseinstraining – das Herzstück der Pohltherapie®

Das Körperbewusstseinstraining gilt als das „Kernstück der Pohltherapie®“ und zieht sich wie ein roter Faden durch alle Behandlungen. Patientinnen und Patienten lernen, ihre unbewussten Anspannungen zu erkennen, Bewegungen bewusster wahrzunehmen und gezielt zu verändern.

Durch diese Selbstbeobachtung im Alltag erkennen Sie, wann und warum sich bestimmte Körperregionen verspannen – z. B. in Stresssituationen, bei bestimmten Haltungen oder emotionalen Belastungen. So werden die Ursachen chronischer Schmerzen und muskulärer Daueranspannungen sichtbar und veränderbar.

Das Ergebnis

Sie sind Ihren Schmerzen und Beschwerden nicht mehr ausgeliefert, sondern können aktiv gegensteuern, entspannen und den Teufelskreis aus Anspannung und Schmerz durchbrechen. Sie gewinnen ein neues Gefühl für sich und Ihren Körper – mehr Beschwerdefreiheit, Beweglichkeit und Wohlbefinden.

In meiner Praxis für Pohltherapie in Maria Enzersdorf/Bezirk Mödling (NÖ) begleite ich Sie auf diesem Weg.

Schmerzen während der Behandlung

Manche Techniken, wie Triggerpunkt- oder Bindegewebsarbeit, können kurzzeitig unangenehm sein. Diese Reaktionen sind normal und klingen rasch wieder ab. Die meisten Patientinnen und Patienten berichten bereits nach den ersten Sitzungen über ein Gefühl von Erleichterung, Beweglichkeit und tiefer Entspannung.

Fragen & Antworten (FAQ)

Was ist das Besondere an der Pohltherapie®?

Die Pohltherapie® vereint körperliche und mentale Arbeit. Sie behandelt nicht nur Symptome, sondern die zugrunde liegenden Bewegungs- und Spannungsmuster. Das Ziel ist es, dass sich Beschwerden und Schmerzen nicht nur kurzfristig lösen, sondern dass eine anhaltende Beschwerdefreiheit erreicht werden kann.

Sie hilft bei

  • chronischen Schmerzen (z.B. Kopf-, Rücken-, Nacken-, Fußschmerzen, Narbenbeschwerden, Beckenbodenschmerzen; chronische Schmerzen sind die häufigste Indikation)
  • funktionellen Erkrankungen (z.B. chronische Übelkeit, Herz-, Magen-, Darm- und Blasenbeschwerden, Atemstörungen)
  • Missempfindungen (z.B. Kribbeln, Brennen, Jucken, Taubheitsgefühle, …)
  • Bewegungsstörungen (z.B. Fehlhaltungen, Schwächegefühl, Bewegungseinschränkungen, …)
Das hängt von der Dauer und Intensität der Beschwerden ab. In der Regel sind 5–10 Sitzungen sinnvoll, um spürbare Verbesserungen zu erzielen.

Die Behandlung kann anfangs leicht unangenehm sein, vor allem bei stark verspannten Strukturen. Die Intensität wird individuell angepasst.

Bei ärztlicher Verordnung wird ein Teil der Kosten von der Krankenkasse übernommen, weiters kann eine Rückvergütung durch Zusatzversicherungen erfolgen.

Die Pohltherapie betrachtet den Körper ganzheitlich, sie arbeitet nicht nur symptomorietiert, sondern berücksichtigt den ganzen Körper als zusammenhängendes Spannungs- und Wahrnehmungssystem. Sie behandelt die Ursachen von Beschwerden und bezieht den Patienten aktiv in den Gesundungsprozess ein. Besonders geeignet ist sie für chronische und unerklärliche Beschwerden, bei denen andere Methoden oft keine Lösung finden. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass die Pohltherapie für sie etwas völlig Neues ist – ganz anders als alles, was sie bisher kennengelernt haben. Sie erleben die Behandlung oft als überraschend intensiv, nachhaltig und auf eine Weise wirksam, die sie so von anderen Therapien nicht kannten.

Ja. Körperliche Verspannungen stehen oft in engem Zusammenhang mit Stress und emotionaler Anspannung. Durch die Körperarbeit verbessert sich oft auch das seelische Gleichgewicht und kann begleitend zu einer ärztlichen Behandlung durchgeführt werden.

Absolut. Die Techniken sind sanft, achtsam und individuell anpassbar – auch bei eingeschränkter Beweglichkeit.

Viele spüren nach der ersten Sitzung mehr Beweglichkeit und Leichtigkeit. Langfristig entsteht ein neues Körpergefühl – beschwerdefreier, entspannter und freier.

Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Praxis in Maria Enzersdorf /Mödling– für mehr Beschwerdefreiheit, Beweglichkeit und ein gutes Körpergefühl.